Björn Weckström, 1 Paar Ohrringe, Helsinki 1993

Seltene Ohrstecker
Björn Weckström
Helsinki 1993

Beschreibung

Seltenes Paar Ohrstecker
Björn Weckström für Lapponia

750er Gold / Perlen
Mod.:
Entw.: Björn Weckström
Herst.: Lapponia
Helsinki 1993
sehr selten im Angebot
L.: 6 cm, 13,2g

Ein feines Paar Ohrstecker, die eine Länge von 6 cm haben und sehr leicht und transparent erscheinen. Sie haben die leicht aufgeraute Oberfläche eines kleinen Astes, so wie man ihn in der Natur vorfindet. Die Vorrichtung für den Stecker ist verdeckt gearbeitet und der Hänger selbst hat zwei kleine Gelenke, die in Form von zwei ineinander gefügten schlichten Ringen gearbeitet sind. Die einzelnen Glieder sind somit beweglich.
Der Ohrring insgesamt ist schmal und fein gearbeitetet. Am unteren Ende befindet sich ein kleines stilisiertes „Körbchen“, in das jeweils eine feine Südsee Perle eingearbeitet ist. Es wirkt wie eine kleine Knospe. Der Lüster der Perlen und die unebene Oberfläche des Goldes erzeugen ein wunderschönes Lichtspiel, das einzigartig ist. Es handelt sich um ein außergewöhnliches Ohrringpaar, das ausgefallen und gleichzeitig sehr schlicht ist. Die Schmuckstücke sind im hervorragenden Zustand und sind eine Zierde für ihre Trägerin.


Björn Ragnar Weckström (1935)

ist ein finnischer Bildhauer und Schmuckdesigner. Er machte 1956 seinen Abschluss an der Goldschmiedeschule von Helsinki. Seit Beginn seiner Karriere ist Weckström ein sehr ambitionierter Designer und Künstler. Zunächst vertraten seine Werke einen klaren skandinavischen Stil, doch in den 1960er Jahren fand Weckström seinen eigenen, völlig neuen Stil, der der Bildhauerei näher steht als der traditionellen Goldschmiedekunst.

Raue matte Oberflächen, ungeschliffene Halbedelsteine und asymmetrische Formen sind typisch für seinen massiven Goldschmuck. Die Inspiration kommt oft aus der Natur. Bei der Arbeit in Silber kann Weckström zum Beispiel die verschneite finnische Winterlandschaft mit ihren zugefrorenen Seen darstellen. Weckström betrachtet Schmuck als eine Kunstform und seine Entwürfe als Miniaturskulpturen.

1963 begann Björn Weckström die Zusammenarbeit mit dem Schmuckhersteller Kruunu-Koru Oy (später Lapponia Jewelry) und dessen Besitzer Pekka Anttila. Weckström wurde Designer und künstlerischer Leiter des Unternehmens. 1965 nahm Weckström am Internationalen Schmuckwettbewerb in Rio de Janeiro teil, wo seine Gelbgold- und Turmalin-Halskette „Blühende Wand“ den Grand Prix gewann. Durch diese bedeutende Auszeichnung erhielt das Unternehmen weltweite Anerkennung und begründete den internationalen Erfolg von Lapponia. Seine Entwürfe werden seither kontinuierlich bei Lapponia produziert.

Das wohl bekannteste Schmuckstück von Weckström ist die Halskette Planetoid Valleys, die Prinzessin Leia (Carrie Fisher) 1977 in George Lucas‘ Film Star Wars trug. Die Halskette wurde 1969 für Lapponia entworfen.

Björn Weckström war der erste Designer, der Silber und Acryl in Schmuckstücken radikal kombinierte. Vor allem der Silber-Acryl-Ring Petrified Lake erregte internationale Aufmerksamkeit, als Yoko Ono gefilmt wurde, wie sie ihn 1975 in der Dick Cavett Show trug.

(Wikipedia.org)

 

Björn Weckström, 1 Paar Ohrringe, Helsinki 1993
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