Helky Juvonen, Armbamd, Helsinki 1976

Armband
Helky Juvonen
Helsinki 1976

Beschreibung

Ausgefallenes Armband
Nestor Westerback

585er Gold
Entw.: Helky Juvonen
Ausf: Nestor Westerback
Helsinki 1976
L.-20,5cm, B.-2,2cm, 26,8g

Das Armband besteht aus sieben einzelnen rautenförmigen Gliedern. Sie haben die für Helky Juvonen typische gestaltete Oberfläche, die die Oberfläche einer Baumrinde wiedergeben soll. Die einzelnen Elemente sind mit kleinen Ringen verbunden, sie stören, bzw. unterbrechen den Gesamteindruck des Armbandes nicht.
Es befindet sich im hervorragenden Zustand und ist sehr zeitlos. Es läßt sich sehr gut kombinieren und erzeugt durch die unebene Oberfläche ein sehr schönes Lichtspiel.

(Helky Juvonen)

ist durch Schmuckdesigns für Kultakeskus Oy bekannt geworden. Die Serie Outa mit ihrer rosafarbenen Oberfläche und der Nachahmung natürlicher Formen entstand 1971, die gleichnamige Serie „Helky“ im Jahr 1975.
Der Schmuck wurde sowohl aus Gold als auch aus Silber hergestellt. Jedes Schmuckstück hatte seinen eigenen Namen. „Outa“-Schmuck („Wald-Schmuck“) wurde auch von Westerback Oy in Helsinki hergestellt.

Helky Juvonen hat die Natur Lapplands durch Schmuck interpretiert. Die berühmteste Serie, Outa (Wald), wurde 1921 entworfen und verkauft. Die Idee und Entwicklung der Outa-Schmuckstücke basierten auf Juvonens langjähriger Erfahrung und Beobachtungen und auf ständigen Wanderungen in Lappland. Grundlage für das Interesse waren im Besonderen die Beschaffenheit des Holzes der Baumstämme, der Äste, Rinde und letztlich die Tierwelt in der Natur Lapplands.
Man sagt, dass Helky Juvonen mit der Outa-Serie versucht hat die lappländische Natur realistisch und naturalistisch zu interpretieren.

Die Outa-Serie war ursprünglich aus Silber gefertigt, dessen Farbton geschwärzt wurde. Die Absicht war eine authentische „Waldatmosphäre“zu schaffen, und somit dem natürlichen Eindruck von Holz am nächsten zu kommen. Zum Silberschmuck gesellte sich bald der Goldschmuck, der manchmal auch mit Diamanten und Perlen versehen wurde.

In der zweiten Hälfte der 1970er Jahre stiegen die Edelmetallpreise, und die Schmuckdesigner begannen kleinere Stücke anzufertigen. Der nach dem Designer benannte „Helky“-Schmuck zum Beispiel kam 1979 in den Handel.
In einem Werbetext des Gold Centers wird die Helky-Reihe wie folgt beschrieben: „Helky-Schmuck hat einen Hauch von der geheimnisvollen Magie des Nordens, dem Wippen eines Pfeils und dem Schimmern von Sand. Helky-Schmuck ist der Klang eines lappländischen Gebirgsbachs“.

Der goldene Helky-Schmuck wurde hauptsächlich exportiert, weil der Goldpreis so hoch war, dass die Stücke in Finnland nicht viele  Käufer fanden.

(Koruvuokraamo, Helsinki, Finnland, Design-Museum, Finnland)

Helky Juvonen, Armbamd, Helsinki 1976
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