Dänische Gold Brosche, Eigil Jensen, Kopenhagen 1950-60

Dänische Gold Brosche
Eigil Jensen, Anton Michelsen,
Kopenhagen 1950-60

Beschreibung

Gold Brosche von Eigil Jensen
750er Gold mit Perlen

Dänische Gold Brosche,
Entw.: Eigil Jensen
Ausf.: Anton Michelsen,
750er Gold und Perle,
Kopenhagen 1950-60,
H: 4cm, B: 5cm, 9,4g
sehr feines Schmuckstück

 

Diese dänische Goldbrosche wurde von Eigil Jensen entworfen und von A. Michelsen ausgeführt. Sie ist aus 750er Gold gearbeitet und mit feinen weißen Perlen versehen.
Die floraleForm des Stückes lehnt sich an Mistelzweige an, deren weiße Beeren durch die Perlen dargestellt werden. Auch die Blätter sind in der typischen Form des Mistelzweigs gestaltet. Die gesamte Komposition ist nicht nur eine stilisierte Hommage an die Natur, sondern durch die Wahl des Mistelzweigs auch etwas Besonderes: Der Mistelzweig steht für Glück, wenn er verschenkt wird, und gilt zugleich als Liebeserklärung an die Beschenkte.

So vereint dieses feine Schmuckstück neben seinem eleganten und zeitlosen Design auch eine wunderschöne symbolische Bedeutung. Die Brosche ist ein wertvolles Sammlerobjekt und zugleich ein ausgefallenes, im Alltag tragbares Schmuckstück.

 

Eigil Jensen (1917-2002)

wurde 1917 in der dänischen Stadt Aalborg geboren. Er zeichnete gern und interessierte sich ursprünglich für Grafikdesign, konnte jedoch keinen Ausbildungsplatz finden. Stattdessen suchte ein Goldschmied in Aalborg einen Lehrling, der zeichnen konnte. Er zeigte bald Begabung für diese Arbeit und schloss seine Ausbildung 1938 ab. Jensen suchte daraufhin nach neuen Herausforderungen und wurde bei Hans Hansen in Kolding angestellt; die Silberschmiede von Hans Hansen genoss zu dieser Zeit bereits internationales Ansehen. Nach fünf Jahren bei der Silberschmiede Hans Hansen bewarb sich  Jensen bei A. Michelsen in Kopenhagen, wo er die nächsten vierzig Jahre bis zu seiner Pensionierung im Jahr 1985 tätig war. Bereits nach vier Jahren wurde er Vorarbeiter in der Goldschmiedewerkstatt; parallel dazu absolvierte er eine Ausbildung zum qualifizierten Gemmologen und Diamantenexperten. Bei Michelsen erfüllte Eigil Jensen viele verschiedene Designaufträge, darunter Schmuck  und Hohlwaren. Er führte auch zahlreiche Auftragsarbeiten aus: Bürgermeisterketten, Kirchensilber und Silberbesteck für die Hochzeit von Kronprinzessin Margrethe und Prinz Henrik sowie für die Hochzeit von Prinzessin Benedikte und Prinz Richard. Bis 1973 war Jensen zum Produktionsleiter bei A. Michelsen aufgestiegen, eine Position, die er bis zu seiner Pensionierung innehatte.

 

Anton Michelsen (1809–1877)

wurde 1809 in Kopenhagen geboren. [1] Seine Familie, deren Wurzeln bis ins 17. Jahrhundert zurückreichen, war seit Generationen im Goldschmiedehandwerk tätig. 1839 schloss er in Odense seine Goldschmiedelehre ab[2], bevor er nach Kopenhagen zog, wo er seine Ausbildung in den Werkstätten von Dyrkoph und dem Hofgoldschmied J.B. Dalhoff fortsetzte. Außerdem besuchte er die Königlich-Dänische Akademie der Bildenden Künste, wo er von Gustav Friedrich Hetsch beeinflusst wurde. Im Jahr 1836 unternahm er eine lange Auslandsreise und arbeitete in einigen der führenden Goldschmiedewerkstätten in Deutschland und Paris. Als er 1841 nach Dänemark zurückkehrte, gründete er seine eigene Goldschmiede in der Gothersgade in Kopenhagen. Er erregte sofort die Aufmerksamkeit der königlichen Familie. Christian VIII. beauftragte ihn mit der Anfertigung aller dänischen Medaillen und verlieh ihm den Titel eines königlichen Hof- und Ordensjuweliers (kgl. hof- og ordensjuvelerer). Michelsen war der einzige dänische Goldschmied, der 1855 auf der Weltausstellung in Paris vertreten war.[3] Im Jahr 1900 war er der einzige dänische Juwelier, der auf der Pariser Weltausstellung Silberarbeiten ausstellte. [1]

Carl Michelsen
Michelsens Sohn Carl Michelsen (1853–1921), ein Jurist und Kaufmann, führte das Unternehmen nach dem Tod seines Vaters im Jahr 1877 weiter. Er arbeitete mit Künstlern wie Arnold Krog, Harald Slott-Møller, Hans Tegner, Martin Nyrop und insbesondere Thorvald Bindesbøll zusammen. Carl Michelsen war eine Zeit lang Präsident der Industriforeningen und erster Vorsitzender des Museums für Kunst und Handwerk. Sein Sohn, Poul Ulrich.

Michelsens Sohn Carl Michelsen (1853–1921), Jurist und Kaufmann, führte das Unternehmen nach dem Tod seines Vaters im Jahr 1877 weiter. Er arbeitete mit Künstlern wie Arnold Krog, Harald Slott-Møller, Hans Tegner, Martin Nyrop und insbesondere Thorvald Bindesbøll zusammen. Carl Michelsen war eine Zeit lang Präsident der Industriforeningen und erster Vorsitzender des Museums für Kunst und Handwerk. Sein Sohn, Poul Ulrich Michelsen (1881–1957), trat 1914 als Teilhaber in das Unternehmen ein. Er hatte eine kaufmännische Ausbildung bei der Landmandsbanken absolviert und führte das Unternehmen nach dem Tod seines Vaters im Jahr 1921 allein weiter. Zu den Künstlern, mit denen er zusammenarbeitete, gehörten Svend Hammershøi, Ib Lunding, Olaf Stæhr-Nielsen, Palle Suenson und Arne Bang. Die bedeutendsten Werke dieser Zeit entstanden in den Jahren nach 1925 nach Entwürfen von Professor Kay Fisker. Zu den späteren Mitarbeitern zählten Ole Hagen, Erik Herløw und Edvard Kindt-Larsen.

Poul Ulrich Michelsen wurde anlässlich des hundertjährigen Firmenjubiläums im Jahr 1941 zum Kommandeur des Dannebrog-Ordens ernannt, und das Dänische Museum für Kunst und Handwerk organisierte eine Retrospektive.

Poul Michelsens Sohn, Jørgen Michelsen (geb. 1912), Kunsthistoriker und Silberschmied, trat 1940 in das Unternehmen ein und wurde 1943 Teilhaber. Eine schwedische Tochtergesellschaft, die AB A. Michelsen in Stockholm, wurde 1946 gegründet.

Im Jahr 1985 fusionierte A. Michelsen mit der Königlichen Porzellanmanufaktur, Holmegaard Glasværk und Georg Jensen unter dem Namen Royal Copenhagen.
(wikipedia)

 

Dänische Gold Brosche, Eigil Jensen, Kopenhagen 1950-60
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