Beschreibung
Finnische Design Goldkette
Entwurf von Juhani Linnovaara ?
Finnische Design Gold Kette
750er Gelb-und Weißgold
Entw.: Juhani Linnovaara ?
Ausf.: Lappponia
Helsinki 1984
sehr selten
L: 40cm, 8,4g
Diese finnische Design-Goldkette ist höchstwahrscheinlich ein Entwurf von Juhani Linnovaara. Es handelt sich um ein Einzelstück, das in 750er Gelb- und Weißgold gearbeitet ist.
Der Anhänger befindet sich an einer Kette, deren glatte, stabförmige Glieder durch knotenförmige Gelenke miteinander verbunden sind. Der Anhänger selbst besteht aus einem „gefalteten“, glatten Mittelstück aus Weißgold, das am unteren Ende mit zwei Brillanten besetzt ist.
Zudem weist der Anhänger die für Lapponia so typische, etwas raue Gestaltung der Goldoberfläche auf. Er ist leicht asymmetrisch gearbeitet und erhält dadurch eine besondere, individuelle Ausdruckskraft.
Es handelt sich um ein sehr seltenes Schmuckstück aus der international bekannten Manufaktur Lapponia und zugleich um ein außergewöhnliches Sammelobjekt. Diese Design-Goldkette ist elegant, zeitlos und täglich tragbar — zugleich aber auch ein echtes Statement seiner Trägerin.
Juhani Linnovaara (1934-2022)
Linnovaara, Pertti Ensio Juhani (geb. am 7. Januar 1934 in Hämeenlinna), Maler und Bildhauer, Vater von Antti Linnovaara. Er absolvierte zunächst eine Ausbildung zum Goldschmied (1948–50) und besuchte von 1950 bis 1953 die Kunstakademie Finnlands; 1952 stellte er zum ersten Mal aus. Linnovaara trat zunächst mit einer klassisch inspirierten Malerei in Erscheinung, die jedoch schon bald durch einen persönlich geprägten Surrealismus abgelöst wurde. Sein Schaffen in den 1950er Jahren zeigte ihn zudem schon früh als souveränen Zeichner. Linnovaara malte in einem sorgfältigen und detailreichen Stil und ließ sich unter anderem von den deutschen und niederländischen Meistern der Spätgotik sowie von den holländischen Stilllebenmalern des 17. Jahrhunderts inspirieren. Seine gemalten und gezeichneten Selbstporträts aus den 1950er Jahren gehören zu den zentralen Werken der finnischen Kunst. Seine Fähigkeit zum Stilwechsel zeigte Linnovaara unter anderem Anfang der 1960er Jahre, als er für kurze Zeit als Informalist auftrat. Von größerer Bedeutung für seine Entwicklung waren jedoch die historischen Porträts und satirischen Pastiches zur Kunst verschiedener Epochen, die Linnovaara Mitte der 1960er Jahre malte. Sie bedeuteten für Linnovaara den endgültigen Durchbruch und verschafften ihm auch internationale Anerkennung.
Linnovaaras historische Porträts wurden im Geiste der Pop-Art von fantasievollen, halbabstrakten Figuren ergänzt, die er auch dreidimensional umsetzte. Später setzte er seine ungewöhnlichen Motive fort und bewahrte das Figürliche und Humoristische in seiner Malerei. Gegen Ende des 20. Jahrhunderts erlangte Linnovaaras Kunst eine größere Verbreitung, da sie auch in Form von Grafiken entstand. Als Goldschmied debütierte Linnovaara 1972 als Schmuckkünstler für das Unternehmen Lapponia Jewelry. Mit seinen Gemälden und Skulpturen gewann Linnovaara 1969 den Preis der internationalen Jury bei der Jugendbiennale in Paris und vertrat Finnland im folgenden Jahr auf der Biennale in Venedig. Er war „Künstler des Jahres“ bei den Helsinki-Festspielen 1978. (S. Saarikivi/A. Kettunen, Juhani Linnovaara. Künstler des Jahres, 1978; L. Ahtola-Moorhouse, Juhani Linnovaara: maalauksia, målningar, paintings 1953–2003, 2003)
(www.uppslagsverket.fi)
DIE GESCHICHTE VON LAPPONIA
Eine wichtige Station auf der Leiter zum Erfolg war der Grand Prix für Weckströms Kette „Flowering Wall“ beim internationalen Schmuckwettbewerb in Rio de Janeiro im Jahr 1965. Mit dieser Auszeichnung wurde dem Unternehmen weltweite Anerkennung zuteil und Lapponias internationale Erfolgsgeschichte nahm ihren Anfang. Björn Weckström war es auch, der 1975 als Erster die Werkstoff Silber und Acryl im Schmuckdesign kombinierte. Eine damals gewagte Idee, die insbesondere Aufsehen erregte, als Yoko Ono Weckströms Acryl Ring „Petrified Lake“ bei einem Fernsehauftritt mit John Lennon trug und die Kameras das Stück in Nahaufnahme zeigten. LAPPONIA hatte ein weiteres Mal Designgeschichte geschrieben.
Der nächste Coup gelang 1977: Im legendären Film „Star Wars“ trug „Prinzessin Leia“ die spektakuläre Halskette „Planetoid Valleys“, designt von Björm Weckström, die daraufhin zum Kultstück von LAPPONIA wurde.
HANDMADE IN HELSINKI
Finnische Handwerkskunst steht im Mittelpunkt der Schmuckproduktion bei LAPPONIA Jewelry. Dabei triff das traditionelle Goldschmiedehandwerk hier auf neue Technologien. Altehrwürdige Methoden und moderne Produktion verbinden sich zu einem kreativen Prozess, der viel Sorgfalt, Know-how und natürlich beste Handarbeit erfordert. Nur qualifizierte Fachleute sind in der Lage, dem hohen Qualitätsanspruch und künstlerischen Esprit zu genügen.
Jedes Schmuckstück von LAPPONIA geht durch die Hände von 16 hochspezialisierten Fachleuten, die Perfektion bis ins Details gewährleisten. Insbesondere die Strukturen und Oberflächenbearbeitungen, für die die finnische Marke bekannt ist, kennzeichnen die Schmuckstücke „made by LAPPONIA“
(upsideone,pr.kommunikation)









