Beschreibung
Gemäld
Otto Hellmeier
„Magnolie“
Weilheim wohl 1940er Jahre
Ölgemälde,
Otto Hellmeier
„Magnolie“
Öl auf Hartfaser
signiert u. rechts
Weilheim wohl 194oer Jahre
RM: H: 55cm, B: 44cm
BM: H: 41cm, B: 30cm
hochwertiger Studiorahmen
Das Blumenstilleben von Otto Hellmeier gemalt, ist auf Hartfaser ausgeführt worden. Das Sujet besteht aus einem in eine Blumenvase oder Kanne dekorierten Strauß, der aus noch teilweise verschlossenen, Magnolienzweigen besteht.
Unter der Vase steht ein Teller, der durchaus aus Zinn bestehen könnte. Davor liegt Obst, ein Apfel und ein Maiskolben.
Otto Hellmeier hat eine kleinere Spielerei mit den Jahreszeiten veranstaltet, da doch die Magnolie im Frühjahr blüht, Apfel und Mais hingegen erst im Herbst.
Das Bild ist teilweise gespachtelt und in recht kräftigen und konstrastreichen Farben gemalt. Somit verfügt es über eine starke Ausdruckskraft. Signiert unten rechts, ist es mit einem feinen Studiorahmen versehen.
Sowohl Gemälde als auch Rahmen befinden sich im hervorragenden Zustand.
Otto Hellmeier (1908-1996)
Otto Hellmeier wurde 1908 in Weilheim geborenen. Er war der Sohnes eines Postbeamten und begann mit einem Ingenieursstudium, das er aber recht schnell für die Musik aufgab.
Hellmeier studierte am Münchner Konservatorium und entwickelte sich zu einem gefragten Klarinettisten, der unter anderem in der Münchner Philharmonie und im Rundfunkorchester tätig war.
Er bildete sich auch trotz seiner überaus erfolgreichen musischen Karriere künstlerisch weiter und entwickelte seine Leidenschaft für die Malerei fort – zuerst bei C. O. Müller, später bei Prof. Wilhelm Funk. Die Nachfrage nach seinen Gemälden wuchs stetig weiter und so verlegte er sich schließlich gänzlich auf die Malerei. Die Musik gehörte, wenn auch nicht mehr professionell, natürlich weiterhin zu seiner täglichen Beschäftigung. In seinem Atelier stand zeitlebens ein Steinway-Flügel.
In Raisting, nicht unweit seines Geburtsortes, fand er die von Ursprünglichkeit geprägte Landschaft, die zum Zentrum seines künstlerischen Schaffens avancierte.
Dabei bevorzugte er den Spachtel, mit dem er farbliche Kontraste schaffe. Er hatte seinen Malstil gefunden und sich diesem ganz und gar verschrieben.
Er starb im Jahr 1996.








