Georg Jensen, Teekanne 32 C, Kopenhagen 1925-32

Georg Jensen
Teekanne 32 C
Kopenhagen 1925-32

Beschreibung

Seltene Teekanne
Georg Jensen

925er Silber
Mod.: # 32 C
Entw.: Georg Jensen
Ausf.: Georg Jensen
Kopenhagen 1925-32
Lit.: abgeb. u.a in „Georg Jensen, Holloware-The Silver Fund Collection“, S.65
„Georg Jensen ,20th century designs-Janet Drucker“ S. 6
H.: 17,5cm, 823g

Die feine Teekanne ist in 925er Silber gearbeitet und steht auf einem runden Standring, der mit einer feinen bogenförmigen Zierrille versehen ist. Darüber erhebt sich der kugelförmige Korpus, der schlicht, und dessen Wandung glatt ist.
Begrenzt wird dieser durch eine feine runde und umlaufende Perlleiste.
In den sich darüber wölbenden glatten Rand, fügt sich er Deckel der Kanne bündig ein. Er ist mit einem Knauf bekrönt, der in Form von einer stilisierten Traubenrebe geabeitet ist.
Die ohrenförmige Handhabe, deren Isolator aus Ebenholz ist, verfügt ebenfalls im oberen ausgehenden Bereich über die stilisierten Traubenreben als Schmuckelement. Sie sind plastisch ausgearbeitet und stehen somit im Gegensatz zum schlichten
Korpus der Kanne.
Die kurze kräftige Schnaupe ist aufgesetzt und erhebt sich in konischer, leicht geschwungener Form aus dem Korpus.
Die Kanne ist im besten Zustand und kann zu jeder Gelegenheit in Funktion genommen werden. Sie ist eine Zierde für jede sich bietende Gelegenheit Tee zu trinken..

Georg Arthur Jensen (1866-1935)

„Durch seine Kindheit in der malerischen Umgebung von Raadvad nördlich von Kopenhagen wurde Georg Jensen dazu inspiriert Künstler zu werden. Er schaffte es, sowohl Bildhauer als auch Keramiker zu werden, aber die größte Anerkennung erlangte er durch sein Talent als Silberschmied.
Die Silberschmiede von Georg Jensen schuf einige der originellsten und epochemachenden Schmuckstücke, Hohlkörper und Besteckmuster.
Bei Georg Jensens Tod im Jahr 1935 war die Schmiede als eine der bedeutendsten Silberschmieden der Welt anerkannt.Der

Designer
Georg Jensen war maßgeblich daran beteiligt, den Charakter des skandinavischen Designs des 20. Jahrhunderts zu definieren, indem er auf dänische Traditionen zurückgriff und sie mit einem progressiven Designgedanken verknüpfte. Er lehnte den populären Zeitgeschmack für romantische und historisierende Ornamente und Prunk ab und wandte sich stattdessen dem avantgardistischen Jugendstil mit seinen einfachen, organischen Formen und seinem handwerklichen Ansatz bei der Herstellung zu.
Georg Jensen war ein sensibler Künstler, der mit einem großen Talent ausgestattet war, das es ihm ermöglichte, seine Visionen in die Realität umzusetzen.

Sein Stil
Die reizvollen Natureindrücke aus Georg Jensens Kindheit und Jugend wurden vom erwachsenen Künstler immer wieder aufgegriffen und verarbeitet – sogar noch bewusster. Er schuf einen einzigartigen Stil, der sich unter anderem durch die hohe handwerkliche Qualität, das skulpturale Element des Designs, die innovative und sinnliche Verwendung von Ornamenten aus Flora und Fauna, die Hammerschläge auf den Oberflächen des Silbers, die Oxidation aller Rillen und Vertiefungen der Silberstücke und die Verwendung von farbigen Edelsteinen auszeichnet.

Von dem Moment an, als er 1904 seine Silberschmiede eröffnete, setzte Georg Jensen einen Akzent für sein Unternehmen, der dessen Kurs für die nächsten Jahrzehnte bestimmen sollte. Sein innovativer Geist, seine tadellose Handwerkskunst und seine skandinavische Designsensibilität sollten zu seinen Markenzeichen werden.

Jensen war ein Mann mit vielen Talenten, der eine Lehre als Goldschmied und eine Ausbildung als Bildhauer absolvierte und schon früh eine Tradition der Zusammenarbeit mit kreativen Talenten außerhalb der Schmiede begründete. Er vertraute auf sein Auge und sein Können, wollte aber mehr als seine eigene Perspektive. Diese Partnerschaften trugen dazu bei, die Marke als einen Ort voller neuer Ideen zu etablieren; sein Atelier wurde zur Heimat einer Gruppe außerordentlich talentierter Silberschmiede und Metallarbeiter, Juweliere, Designer und Künstler.“

(georgjensen.com)

Georg Jensen, Teekanne 32 C, Kopenhagen 1925-32
Nach oben scrollen