Beschreibung
Gold-Ohrringe
Kaunis Koru
feiner Rutilquarz mit Goldeinschlüssen
Kaunis Koru,
Helsinki 1960
14ct Gold, Rutilquarz, Cabochonschliff
Entw: Rurik Armas Peura,
Ausf.: Kaunis Koru, Helsinki.
L:3,3cm, B:1,5cm, H:1,4cm (Stein)
Dieses Gold-Ohrringpaar ist von Rurik Armas Peura entworfen und bei Kaunis Koru ausgeführt worden. Die beiden hängenden Ohrringe sind jeweils mit einem großen Rutilquarz versehen, der wunderschöne, goldene Rutileinschlüsse aufweist.
Die Steine haben eine sehr schöne Größe und sind im Cabochonschliff gearbeitet. Eingefaßt werden sie von einem schlichten Ring in 14ct Gold, der augenscheinlich nur dazu dient den Stein zu halten. Sie sind beweglich aufgehängt und der Steckverschluß für das Ohr ist ebenso zurückhaltend wie die Fassung insgesamt.
Das Augenmerk liegt auf den wunderschönen Steinen, die hier zur Geltung gebracht werden sollen. Sie entfachen ein imposantes Lichtspiel, da die Steine klar sind und die Goldeinschlüsse zahlreich. Sie reflektieren den Lichteinfall und ziehen jeden Betrachter in seinen Bann.
Da die Ohrringe hängend sind, bekommen sie von überall Licht und können ihre ganze Wirkung entfalten.
Die Rutilquarze sind sehr hochwertig und die Fassung ist schlicht gearbeitet. Dieser Schmuck kann somit täglich getragen werden und ziert seine Trägerin über alle Maßen. Sie sind ausgefallen, gut zu kombinieren und ein klassischer Vertreter des skandinavischen Designs der 1960er Jahre.
Der Zustand der Ohrringe ist hervorragend.
Rurik Armas Peura (1903–1983)
war ein bedeutender finnischer Goldschmied und Schmuckdesigner, der vor allem für seine Arbeiten im Stil des finnischen Modernismus bekannt ist
Peura wurde am 30. Januar 1903 geboren. Er absolvierte seine Ausbildung in einer Zeit, in der sich das finnische Kunsthandwerk von traditionellen Formen hin zu einer eigenständigen, modernen Formsprache entwickelte.
Er war über viele Jahrzehnte als Goldschmiedemeister in Finnland tätig. Besondere Bekanntheit erlangte er durch seine Entwürfe für namhafte finnische Schmuckhersteller, wobei er auch eine eigene Werkstatt betrieb.Seine Arbeiten zeichnen sich durch die für skandinavisches Design typische Schlichtheit und Naturverbundenheit aus. Er kombinierte häufig massives Sterling-Silber mit markanten Halbedelsteinen wie Pyrit, Spektrolith oder Bergkristall.
Er verstarb am 2. Juli 1983.
Das Unternehmen wurde 1956 gegründet und gilt als einer der wichtigsten Wegbereiter für das moderne finnische Schmuckdesign des 20. Jahrhunderts. Das Unternehmen wurde von Martta Ritvanen in Helsinki mit dem Ziel ins Leben gerufen, Schmuck in „reiner Form“ zu kreieren.
Die Entwürfe zeichnen sich durch eine kühle, oft geometrische Eleganz aus, die typisch für den skandinavischen Modernismus ist.
Kaunis Koru diente als Sprungbrett für einige der heute weltweit bekanntesten finnischen Schmuckkünstler:
Paula Häiväoja: Eine der bedeutendsten finnischen Modernistinnen, die ab 1956 für das Unternehmen arbeitete. Björn Weckström: Der weltberühmte Designer (bekannt für Lapponia) startete seine Karriere ebenfalls bei Kaunis Koru.
Mirjam Salminen: Bekannt für ihre klaren, tragbaren Designs, die oft mit Spektrolit oder anderen Halbedelsteinen kombiniert wurden. Kirsti Doukas: Sie entwarf anspruchsvolle Kollektionen für Kaunis Koru, bevor sie Chefdesignerin bei der Muttergesellschaft Kalevala Koru wurde. Heikki Kaksonen: Ein Designer und Goldschmied, dessen Arbeiten häufig die Punze „HK“ tragen. Helge Narsakka: Bekannt für markante Entwürfe wie massive Armreifen mit Bergkristall.Pekka Piekäinen: Ein weiterer wichtiger Vertreter des finnischen Designs, dessen Karriere hier gefördert wurde.Rurik Armas Peura: Ein Silberschmied, der vor allem für seinen massiven Schmuck mit Natursteinen bekannt ist.
Das Markenzeichen besteht aus zwei gespiegelten, Rücken an Rücken stehenden Buchstaben „KK“, die an eine Schmetterlingsform erinnern. Da Kaunis Koru oft mit freien Künstlern oder Subunternehmern zusammenarbeitete, finden sich neben dem Firmenstempel häufig auch die Kürzel der Goldschmiede (z. B. HK für Heikki Kaksonen oder HN für Helge Narsakka).









