Just Andersen, Halsreif, Kopenhagen 1960er Jahre

Halsreif
Just Andersen
Kopenhagen 1960er Jahre

Kategorie:

Beschreibung

Ausgefallener Halsreif
Just Andersen

585er Gold
Entw.: Just Andersen
Ausf.: Just Anderen
Kopenhagen 60er Jahre
21,3g

Feiner schlichter Halsreif in 585er Gold gearbeitet.
Das Stück ist leicht geschweift und an den Enden nach innen geschwungen, es liegt sehr gut am Hals an und ist durch seine Schlichtheit ein sehr elegantes und zeitloses Schmuckstück. Es kann jederzeit getragen werden und bedarf keiner großen Anlässe.

 

Just Andersen (1884-1943)

Andersens Eltern waren Martha Elisabeth Ingeborg Carlsen und Niels Alfred Andersen.  In Søllerø heiratete er 1915 Alba Mathilde Lykke (1882- 1953), die als Ziseliererin für Mogens Ballin und später für seinen Freund Georg Arthur Jensen arbeitete. 1935 trennte er sich von Alba. 1938 heiratete Andersen erneut, diesmal die Innenarchitektin Esther Nielsine Jakobine Petersen (1891-1973).

Bei Hans Christian Lamberg Petersen erhielt Andersen eine dreijährige Ausbildung zum Ornamentbildhauer. 1910 studierte er an der Königlich Dänischen Kunstakademie. 1912 folgte ein Studium bei Jens Møller-Jensen an der Schule für Kunst und Handwerk (heute Dänische Designschule) in Kopenhagen.

In seinen frühen Jahren machte Andersen Entwürfe für den Silberschmied Georg Arthur Jensen, den Juwelier Anton Michelsen und den Goldschmied Peter Hertz. Nach seiner dreijährigen Arbeit an einem Altar in der Kopenhagener Sakramentskirche unter der Leitung von Mogens Ballin eröffnete er 1918 die Firma Just Andersen Zinn, wo er neben Gold- und Silberschmuck auch im neoklassischen skandinavischen Design gehaltene Artikel wie Kerzenständer, Vasen, Kronleuchter, Wandleuchten, Tischlampen oder Skulpturen aus Zinn, Messing, Kupfer, Bronze und Disko herstellte. Stilistisch gehörten seine Werke zur Art-déco-Bewegung. Das nach anschließender Oberflächenbehandlung der Bronze ähnliche, aber kostengünstigere Disko-Metall ist eine von Andersen erfundene Legierung aus Blei und Antimon und nach der grönländischen Diskobucht benannt, an der er aufgewachsen war.

1929 wandelte er seine Firma in eine Aktiengesellschaft um. 1934 entwarf Andersen ein Besteck für Jensen. Neben seinen Metallarbeiten stellte Andersen auch Keramikartikel und Keramikskulpturen her. Ab 1940 schuf er eine Reihe von Statuetten aus Nexø-Sandstein und Zement.

Nach seinem Tod 1943 führte Andersens Witwe die Werkstatt zusammen mit der künstlerischen Leiterin Ellen Schlanbusch (* 1902, † 2005) weiter. Das Unternehmen schloss nach dem Tod der Witwe im Jahr 1973.
Seine Werke sind in vielen Museen vertreten, u.a. auch im Metropolitan Museum of Arts, in New York (MOMA)

(wikipedia. org)

 

Just Andersen, Halsreif, Kopenhagen 1960er Jahre
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