Beschreibung
Silber Design Leuchter
UNIKAT
von Olof Barve
Silber Design Leuchter
830er Silber
Entw.: Olof Barve
Ausf.: Olof Barve
Stockholm 1952
toller Entwurf, unikale Handarbeit
H.: 28cm, 236g
Dieser Silber-Designleuchter wurde von Olaf Barve entworfen und ausgeführt. Der Leuchter ruht auf einem flachen, runden Stand, von dem aus der Standteller leicht ansteigend in den Schaft übergeht. Die Wandung ist glatt und schlicht. Der schlanke Leuchterschaft mündet in zwei rechtwinklig angeordnete Schlaufen, die im unteren Bereich breiter ausgeführt sind. Sie setzen einen spannungsvollen Kontrast zur klaren Formensprache und verfeinern den Gesamteindruck. Mit diesem Schmuckelement erhält der streng gestaltete Leuchter eine organische Note, die den Bezug zur Natur subtil akzentuiert.
Durch seine ausgewogene Formgebung und Größe entfaltet der Leuchter ein reizvolles Lichtspiel und wird zum Blickfang jeder Tischdekoration. Das Stück befindet sich in hervorragendem Zustand.
Olof Barve (1930-2014)
war ein schwedischer Silberschmied. Barve studierte an der Kunsthochschule Konstfackskolan in Stockholm, wo er 1956 seinen Abschluss machte, und betrieb anschließend zusammen mit Ibe Dahlquist ein eigenes Geschäft als Designer und Silberschmied. Barve ist unter anderem im Nationalmuseum und in Dal vertreten.
Inga-Britt „Ibe“ Dahlquist (1924–1996)
war eine schwedische Silberschmiedin, die in Visby auf der Insel Gotland eine Werkstatt gründete, in der sie viele Jahre lang arbeitete und mit ihrem Nachbarn Olov Barve zusammenarbeitete. Eine Halskette, die Silberarbeiten und Fossilien kombiniert, die sie am Strand gefunden hat, befindet sich in der ständigen Sammlung des Nationalmuseums.
Dahlquist wurde 1924 geboren und stammte von der Insel Gotland. Nach ihrem Studium an der Schwedischen Schule für Kunst, Handwerk und Design in Stockholm wurde sie in den 1950er Jahren bekannt, indem sie Silberschmuck mit Fossilien verzierte, die sie am Strand gefunden hatte. Sie gründete eine Werkstatt in Visby und arbeitete dort mit dem Juwelier Olof Barve zusammen. Dahlquist entwarf die Stücke, während Barve sie fertigte. Gemeinsam schufen sie eine Serie von Silberschmuckstücken mit unbearbeiteten Fossilien und Steinen, die sie an den Stränden Gotlands gesammelt hatten. Sie reichten die Serie bei der Ausstellung für zeitgenössischen Schmuck (Utställing Nutidssmycken 1959) ein, die 1959 vom Schwedischen Nationalmuseum organisiert wurde. Dank dieser Ausstellung wurde Dahlquist einem breiteren Publikum bekannt.
Nachdem sie 1965 von Georg Jensen engagiert worden war, entwarf Dahlquist strengere Schmuckstücke im modernistischen Stil und versah ihre Halsketten und Armbänder mit aufwendigen Gliedern. Ihre Arbeiten sind in Museen in ganz Schweden zu sehen, darunter im Nationalmuseum, das eine von ihr 1959 entworfene Halskette besitzt. Drei ihrer von der Fabrik von Georg Jensen hergestellten Werke befinden sich im Besitz des British Museum.
Ibe Dahlquist starb 1996.








