Beschreibung
Silber Design Weinkaraffe
unikale Handarbeit von
Bertil Berggren Askenström
Silber Design Weinkaraffe
925er Silber
, Ebenholz
Entw.: Bertil Berggren Askenström
Ausf.: Bertil Berggren Askenström
Stockholm 1977
H.: 31cm, 783g
Diese Silber-Design-Weinkaraffe wurde von Bertil Berggren Askenström entworfen und gefertigt. Sie ruht auf einem runden, schlichten Standring, über dem sich der runde, zylindrische Korpus der Karaffe erhebt. Durch eine Einziehung in der Mitte verjüngt sich der Korpus leicht konisch. Die Wandung des Stückes ist schlicht und glatt, und der Deckel schließt bündig, er setzt den Korpus nahtlos fort.
Die Schnaupe der Karaffe ist tief angesetzt und erstreckt sich vom Einzug bis zum unteren Rand des Deckels. Die Handhabe ist im unteren Bereich angebracht und endet ebenfalls am unteren Rand des Deckels. Diese Anordnung schafft eine harmonische Symmetrie, die dem Stück besondere Eleganz verleiht. Es handelt sich um ein typisches Design der 1970er Jahre.
Die Weinkaraffe ist nicht nur ein schönes Sammelobjekt, sondern auch ein außergewöhnlicher Gebrauchsgegenstand. Sie bereichert jede Tischdekoration und ist ein Blickfang für jeden Betrachter.
Bertil Berggren Askenström (1917-2006)
Bertil Berggren Askenström, geboren am 20. Januar 1917 in der Gemeinde Katarina, Stockholm, gestorben am 11. Januar 2006 in der Gemeinde Maria Magdalena, Stockholm, war ein schwedischer Bildhauer, Silberschmied und Künstler. Viele seiner Werke entstanden in enger Zusammenarbeit mit Martin Westerberg, Jörgen Fåk, Åke Porne und Stig Haglund.
Bertil Berggren Askenström war der Sohn des Kunstschmieds Daniel Berggren und dessen Frau Gunhild, geborene Askenström. Er verlor früh seine Mutter und fand Trost im Zeichnen und Malen. Seine Freizeit verbrachte er in der Schmiede seines Vaters, wo er die Grundlagen des Handwerks und des Schmiedens erlernte. Im Alter von 13 Jahren las er eine Biografie über Benvenuto Cellini, der zu seinem Vorbild wurde.
Die erste künstlerische Ausbildung nach der Realschule absolvierte er an der Malschule von Edward Berggren. Im Alter von 17 Jahren begann er an der Technischen Abendschule, wo Zeichnen, Bildhauerei und Malerei auf dem Lehrplan standen. 1935 versuchte er sich für den Tagesunterricht an der Technischen Schule, um sich zum Bildhauer ausbilden zu lassen. Wenig später kehrte er dorthin zurück, um seine Ausbildung fortzusetzen, und erhielt 1938 die Große Silbermedaille für Silberschmiedekunst.
Anfang der 1950er Jahre debütierte Berggren Askenström in der Lilla Galleriet in Stockholm. Das war sein Durchbruch. Einer, der seine Wertschätzung zeigte, war Martin Westerberg, der Berggren für mehrere Projekte engagierte. Eines der ersten war ein Altaraufsatz für die Kirche in Bastuträsk. Im Jahr 1960 entstand auf Westerbergs Initiative hin „Livsträdet“ (Der Baum des Lebens), eine Skulptur aus Bronze und Kupfer auf dem Galärvarvskyrkogården in Stockholm. Ein weiterer wichtiger Kooperationspartner war der Architekt Jörgen Fåk, der mehrere Aufträge für Kirchenkunst erteilte.
In den 1960er Jahren erhielt Berggren Askenström zahlreiche Aufträge für Arbeiten aus Bronze, Eisen, Kupfer und Aluminium. Zu den Werken aus dieser Zeit zählen der Engel am Stockholmer Rathaus, der Kupferfries „Die weisen Jungfrauen von Fåvits“ in der Söderledskyrkan sowie „Dansvisa“, eine Kunstschmiedearbeit aus Eisen im Krankenhaus von Vänersborg aus dem Jahr 1964.
Berggren Askenström war Anfang der 1970er Jahre ein relativ bekannter Bildhauer. Drei seiner größten und spektakulärsten Werke stammen aus dieser Zeit: „Evangelium“ aus Aluminium, das Hochkreuz in der Kathedrale von Uppsala und „Koral“ in Huddinge. Gemeinsam ist ihnen ihre Größe, ihre Form und ihr Umfang. „Evangelium“ aus Aluminium an der Fassade der Bäve-Kirche besteht aus integrierten Reliefs mit einem Umfang von 160 Metern. Das große Silberkreuz in Uppsala, das Hochkreuz, ist 2,75 Meter hoch und damit eines der größten seiner Art. Das Werk wurde im Zusammenhang mit der Renovierung der Kathedrale unter der Leitung des Architekten Åke Porne in Auftrag gegeben. Die Bronzeskulptur „Koral“ im Gedenkpark bei der Kirche in Huddinge ist mit ihren 1,70 Metern ebenfalls ein großes Werk.
(wikipedia)










