Kay Bojesen, Seltene Teedose, Kopenhagen 1948

Feine Teedose
Kay Bojesen
Kopenhagen 1948

Kategorie:

Beschreibung

Seltene und feine Teedose
Kay Bojesen

826er Silber
Entw.: Kay Bojesen
Ausf.: Kay Bojesen
Kopenhagen 1948
sehr selten, museales Stück
H.: 11,5cm,  247g

Feine und seltene Teedose mit Deckel. Sie steht auf einem flachen Stand und der glattwandige Korpus erhebt sich senkrecht. An der Schulter verfügt er über ein Kehlung aus der sich der konisch zulaufende, gewölbte kleine Deckel geradezu entwickelt.
Er schließt passig. Der Deckel selbst hat eine leicht nach innengezogene Wandung, die mit einer umgelegten Kante versehen ist. Das erleichtert das Dosieren von Tee.
Ein wunderschönes, organisch gestaltetes Objekt von einem Liebhaber der natürlichen Formen.

Kay Bojesen
(1886-1958)

Kay Bojesen absolvierte von 1906 bis 1910 eine Lehre als Silberschmied bei Georg Jensen. Er setzte die Ausbildung in Deutschland fort und arbeitete als Silberschmied in Paris und Kopenhagen.

1913 eröffnete er seine eigene Firma in Kopenhagen und 1922 gestaltete er seine ersten Holzspielzeuge.
Bis 1928 waren seine Arbeiten vom typischen dänischen Jugendstil geprägt, danach arbeitete er in einem eher funktionalistischen Stil. 1930 verkaufte er sein Geschäft und wurde Künstlerischer Leiter bei Bing & Grøndahl.

1932 eröffnete er wieder einen eigenen Laden in Kopenhagen (Bredgade 47) und verband die Arbeit als Silberschmied mit gestaltender Holzarbeit für seine Spielzeuge.
Von diesem kleinen Geschäft aus belieferte er für 26 Jahre die ganze Welt. Posthum wurden 1964 einige seiner Arbeiten auf der documenta III (in der Abteilung Industrial Design) in Kassel gezeigt.

Der Silberschmied und Designer Kay Bojesen hatte besondere Fähigkeiten. Er war in der Lage, Holz Leben einzuhauchen. Seine Holztiere mit Seele, Humor und funkelnden Augen verliehen ihm weltweite Anerkennung. Kay Bojesen schuf mehr als 2000 Stücke feinen Kunsthandwerks und gehört damit zu den produktivsten dänischen Kunsthandwerkern des 20. Jahrhunderts.

Berühmt sind u.a. seine lebensfrohen Affen, Gardisten und anderen Holztiere, sein Werk beinhaltet jedoch auch Schmuck, Besteck, Teekannen und Silberpokale.
Als einer der ersten dänischen Kunsthandwerker ließ er sich vom Funktionalismus inspirieren und war einer der Initiatoren des Verbandes „“Den Permanente““ (dt.: „“Die Beständigen““). Hierbei handelte es sich um eine Organisation und Ausstellung, die über Jahrzehnte die Glanzstücke des dänischen und skandinavischen Designs repräsentierte.

(kaybojesen-denmark.de)

Kay Bojesen, Seltene Teedose, Kopenhagen 1948
Nach oben scrollen