Beschreibung
Silber Leuchterpaar mit Emaille
925er Silber teilw. emailliert
Entw.: Eva Hidström
Ausf.: Hopeakeskus Oy
Hämeenlinna 1969
sehr seltene, signierte Handarbeit
H.: 7cm
Dieses Silber Leuchterpaar mit Emaille ist von Eva Hidström entworfen und von Hopeakeskus Oy ausgeführt worden.
Die Leuchter stehen auf einem flachen, runden Stand und verjüngen sich stark konisch nach oben. Ihre Wandung ist schlicht und poliert.
Das Hauptaugenmerk liegt allerdings auf der eindrucksvollen Emaillearbeit auf den großen Wachstellern. In einem strahlende Grün ist die Oberfläche der Teller mit feinen floralen Schmuckelementen versehen. Diese Arbeit, zusammen mit dem glänzenden Silber macht dieses Leuchterpaar zu einem außergewöhnlichen Blickfang jeder Sammlung und jeder Einrichtung.
Sie sind sehr sammelwürdig und befinden sich im hervorragenden Zustand.
Eva Hidström (1930)
va Hidström studierte Anfang der 1950er Jahre in Helsinki am Ateneum unter anderem bei dem renommierten Designer Bertel Gardberg (der sie dazu ermutigte, mit Emaille zu arbeiten) und unterhielt von 1956 bis 1967 ein Atelier in Salo, wobei sie auch Arbeits- und Studienaufenthalte in Deutschland und der Schweiz absolvierte. Ihr Lehrer Max Fröhlich half ihr während ihres Studiums in der Schweiz bei der Entwicklung der Technik.
In Finnland arbeitete sie mit ihrer Lehrlingin Vuokko Kavander zusammen. Sie schuf zahlreiche Schmuckstücke in Form von Armbändern, Halsketten und Ohrringen und konzentrierte sich auf Emailleverzierungen, darunter die Sgraffito-Technik, bei der verschiedene Schichten von Emailleglas übereinandergelegt wurden. Sie fertigte auch emaillierte Schachteln an und stellte 1960 sogar auf der Mailänder Triennale aus.
Von 1968 bis 1971 arbeitete sie für Hopeakeskus (Das Silberzentrum), wo sie Kerzenhalter, Löffel und Schalen wie die unten abgebildete herstellte, deren Innenseite mit leuchtend blauem oder orangefarbenem Emaille überzogen war.
Sie arbeitete auch für den Goldschmied Tillander (1954–1955) und unterrichtete an der Finnischen Goldschmiedeschule (1971–1982).
Eva Hidström schätzte besonders ihre gerahmten Emaillearbeiten, da sie sich darin frei und ohne kommerzielle Zwänge ausdrücken konnte. Die meisten davon schuf sie in den 1980er Jahren.
Ein großer Teil ihrer Arbeiten wurde exportiert, und es scheinen nur sehr wenige Stücke auf dem Markt zu sein, doch ihre Archive werden vom Designmuseum in Helsinki aufbewahrt.
(https://101designers.com/2020/08/31/eva-hidstrom/)










